Am 20.03.26 hatten fünf Schülerinnen unserer Schule die spannende Gelegenheit, am UniStemDay in Hannover teilzunehmen.

Der Tag startete nach einer Begrüßung mit Vorträgen einer Kinderchirurgin und eines Ethikers, die den etwa 30 Teilnehmenden von Erfahrungen, Aufgaben und Herausforderungen ihres Berufsalltags erzählten. Dabei stellte die Chirurgin einen konkreten operativen Eingriff an einem Baby vor, der aufgrund einer undurchlässigen Speiseröhre nötig war, während sich der zweite Vortrag mit der Verantwortung gegenüber den Patienten und deren Aufklärung befasste.

Doch besonders spannend wurde es danach, als in kleinen Gruppen aktive Workshops stattfanden. Die verschiedenen Themenbereiche waren das Herz, die Leber, Blut, klinische Studien und Gentherapie. In den Untergruppen durfte selbst unter Aufsicht geforscht und experimentiert werden. In der Gruppe der klinischen Studien wurde eine Schweinelunge seziert und untersucht, die Gruppe der Leber hat organische Zellen genauer betrachtet und konnte mithilfe modernster Technik Positionierung, Volumen und Füllmenge jeder Zelle bestimmen.

Nach dem Mittagessen ging es wieder in der großen Gruppe mit einem letzten Vortrag zum Thema Stammzellenforschung weiter. Es wurden Ansätze zur Herstellung von Herzzellen aus diesen vielseitig nutzbaren Stammzellen vorgestellt sowie von Erfolgen und Niederlagen in der Forschung berichtet.

Zum Abschluss gab es noch die Möglichkeit, mit anwesenden Ärzten, Forschern, Medizinstudenten und weiteren Experten zu sprechen und ihnen eigene Fragen zu stellen. So bestand die Chance, Unklarheiten und Anliegen, die im Laufe des Tages aufgetreten sind, aber auch grundsätzliche Gedanken in Bezug auf mögliche Zukunftsplanungen im medizinischen Bereich zu besprechen.

Insgesamt war es ein sehr spannender Einblick in Medizin und Forschung und hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht!