Am Montag, den 08. Juni 2026 ist der 10. Jahrgang des EKGs mit Frau Atzbach, Frau Köps, Herrn Grützmacher, Herrn Maywald und Herrn Menking in den Harz gefahren. Die fünf Klassen wurden mit zwei verschiedenen Bussen in den Harz gefahren. Die drei besuchten Orte waren die Okertalsperre, die Bergstadt Sankt Andreasburg und die Stadt Torfhaus, von dem aus die Schülerinnen und Schüler zum Oderteich wandern mussten.
Da einer der Busse zwei Stunden Verspätung hatte, musste der erste Programmpunkt, die Okertalsperre, von den zwei betroffenen Klassen leider übersprungen werden. Die drei anderen Klassen, die nach der circa zweistündigen Fahrt an der Okertalsperre ankamen, hörten sich einen interessanten Vortrag von Herrn Menking zum Thema „Niederschlag und Steigungsregen“ an und wanderten mit Frau Atzbach ein kurzes Stück über die 260 Meter lange und acht Meter breite Talsperre. Nachdem man sich mit den Funktionen und den durch den Bau verhinderten Folgen der 67 Meter hohen Talsperre befasst hatte, fuhren die Klassen weiter in die leicht südwestlich im Harz liegende Stadt Sankt Andreasberg, wo man auf die anderen beiden Klassen traf.
Nach einer kurzen Pause an der Sankt Andreasberger Touristeninformation wurden zuvor gebildete Kleingruppen mit einem Stadtplan ausgerüstet und erhielten die Aufgabe, in der 1.387 Einwohner (Stand: 31.12.2025) zählenden Gemeinde nach bestimmten Häusern und ihren heutigen Funktionen zu suchen. Da der Ort durch seine Abgelegenheit einen sehr starken Kontrast zu einer modernen Stadt widerspiegelt, wurden hauptsächlich Familienbetriebe oder Kleinläden aufgefunden, von denen einige bereits geschlossen sind. Außerdem hat die Ortschaft mit nur einem Supermarkt, einer Tankstelle und einer Residenz keine großartige Infrastruktur vorzuweisen. Man kann deutlich erkennen, dass der Ort seinen ursprünglichen Charakter bewahrt hat. Nach der Besprechung der Ergebnisse wanderte die Gruppe auf den Glockenberg, von dem aus man umliegende Dörfer und die umliegende Landschaft ansehen konnte.
Nach einer Pause ging es zurück zum Bus, mit dem Torfhaus angesteuert wurde. Kurz nach der Ankunft in Torfhaus wurden die Klassen in fünf Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhielt eines der folgenden Themen, auf das sie während der folgenden Wanderung achten sollten: „Tourismus im Harz“, „Wald im Wandel“, „Der Borkenkäfer“, „Nutzen des Waldes“ und „Der Nationalpark“. Als die Themen aufgeteilt waren, startete die insgesamt 5 Kilometer lange Wanderung, die aus Torfhaus zum Oderteich und ungefähr 1,4 Kilometer um diesen herum führte. Der Weg führte mitten durch ein Waldstück mit unebenem Boden, der an einigen Stellen durch Holzpfade ausgebessert war. Leider ist die Natur an unserem Weg sehr stark geschädigt gewesen und teilweise sah man nur tote Bäume, in welche Richtung man auch sah. Während am Zielort auf die langsameren Personen gewartet wurde, durften bereits einige Gruppen ihre Ergebnisse präsentieren.
Nun war es fast 16 Uhr und die Fahrt zurück zur Schule wurde angetreten. In Laatzen angekommen, ging es nach einem interessanten, aber auch anstrengenden Tag nach der Ankunft direkt nach Hause. Durch den Ausflug gab es die Möglichkeit, den Harz genauer kennenzulernen. Durch die Talsperre, das abgelegene Dorf und die Wanderung zum und am Odersee gab es ein abwechslungsreiches Programm, mit dem man viele neue Eindrücke in der Natur und der Ortschaft sammeln konnte.






