Am 19. Januar unternahm die 7b im Zuge des Chemie-Unterrichts einen Ausflug zum Klärwerk Herrenhausen. Nach intensiver Untersuchung verschiedener Trennverfahren sollte nun ein Blick in eine große technische Anlage erfolgen. Im Klärwerk im Norder der Stadt wird schließlich das Abwasser von rund 500.000 Menschen gereinigt – das entspricht etwa 50 Millionen Litern Abwasser pro Tag.

Die Anreise erfolgte gemeinsam mit der U-Bahn. Zu unserer Sicherheit trugen wir während des gesamten Aufenthalts Warnwesten. Eigentlich  waren alle ganz froh, dass es so kalt war, denn dadurch war der unangenehme Geruch nicht ganz so schlimm – zumindest meistens.

Die mechanische Reinigung ist der erste Teilschritt einer Kläranlage. Vor allem die große Menge an Müll, die dabei aus dem Abwasser entfernt wird, hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck. Jeden Tag werden mehrere Container mit Müll gesammelt. Vieles davon gehört eigentlich erst gar nicht in die Toilette (z.B. Hygieneartikel, Verpackungen, große Nahrungsreste). Da sich Teile des Geländes aktuell im Umbau befinden, konnten leider nicht alle Bereiche der Anlage besichtigt werden.

Verblüfft hat die Klasse am meisten, dass das gereinigte Wasser nach nur ca. 25 Stunden im Klärwerk mit einem Reinigungsgrad von 98% in die Leine eingeleitet wird. Insgesamt war der Ausflug sehr lehrreich und bot spannende Einblicke in die Abwasserreinigung und den Umweltschutz.