EKG setzt Zeichen gegen Rechtsextremismus

Am 7. November hat das EKG zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Demokratie stärken− Rechtsextremismus bekämpfen“ SchülerInnen, LehrerInnen und Interessierte eingeladen. In der aus Politik, Zivilgesellschaft und Schule besetzten Runde wurde über die wachsende Bedrohung von rechten Bewegungen, insbesondere für Jugendliche, diskutiert. Ein Konsens wurde schnell gefunden: Demokratie ist ein Privileg und keinesfalls selbstverständlich. Vor diesem Hintergrund ist die politische Bildungsarbeit ein notwendiges Mittel, um gegen das Erstarken rechter Strukturen vorzugehen. Die politische Aufklärung wird am EKG sehr ernst genommen und auch Lena aus der 9b meinte, dass dieser Abend dazu einen Beitrag leistete: „Ich finde, dass die Veranstaltung sehr wichtig ist. Die Diskussion hat mir geholfen, mir eine eigene Meinung zu bilden.“

Ein weiterer Diskussionspunkt stellte der wachsende Rechtspopulismus im Netz dar, denn die Strategie, Jugendliche im Netz zu erreichen, wirkt. An dieser Stelle muss gehandelt werden! Julian aus der 10d hätte sich an dieser Stelle konkretere lösungsorientierte Ansätze gewünscht. Sahel aus der 9b kritisiert im Zuge der aktuellen Shell-Jugendstudie, dass jugendliches Verhalten zu stark verallgemeinert wird und fordert, dass mehr über die Jugendlichen gesprochen werden sollte, die sich für die Politik engagieren.

Nicht nur mit der Podiumsdiskussion, sondern auch mit der gleichnamigen Ausstellung der Friedrich-Ebert- Stiftung setzt das EKG ein Zeichen für Demokratie, Meinungsvielfalt und Pluralismus.